Ansprechdruckprüfung von Sicherheitsventilen
Die Ansprechdruckprüfung ist die zentrale Prüfung eines jeden Sicherheitsventils. Sie stellt fest, ob das Ventil bei dem vorgesehenen Druck zuverlässig öffnet. Ein zu hoch eingestelltes Ventil gefährdet die Anlage – ein zu niedrig eingestelltes löst ungewollt aus und führt zu Betriebsunterbrechungen. Die Prüfung erfolgt auf kalibrierten Prüfständen mit Stickstoff, Druckluft oder Wasser.
Ablauf der Ansprechdruckprüfung
Auf dem Prüfstand wird das Sicherheitsventil mit einem kontrolliert steigenden Druck beaufschlagt. Der Öffnungsdruck wird präzise gemessen und mit dem Sollwert verglichen. Zulässige Toleranzen sind in der DIN EN ISO 4126-1 definiert: maximal ±3 % des eingestellten Drucks, bei Drücken unter 1,5 bar max. ±0,045 bar. Abweichungen werden durch Nachjustieren der Feder korrigiert.
Prüfstand und Kalibrierung
Nur ein regelmäßig kalibrierter Prüfstand liefert verlässliche Ergebnisse. Unsere vermittelten Fachbetriebe setzen geprüfte Prüfstände mit rückführbarer Kalibrierung ein. Die Prüfmittelüberwachung ist Teil des Qualitätsmanagements und wird bei Audits durch Überwachungsstellen kontrolliert.
Betrieb und Anlage beschreiben – mögliche Vermittlung prüfen lassen.
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